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La Liga Santander

LaLiga Santander ist seit 2016 der Sponsorenname der Primera División, also der höchsten Liga im spanischen Fußballsport. 1929 von 10 Mannschaften aus verschiedenen Regionen Spaniens gegründet, spielen aktuell 20 Teams jedes Jahr die spanische Meisterschaft unter sich aus. Gründungsmitglied Real Madrid ist nach dem Ende der Saison 2018/19 mit 33 Titeln Rekordmeister der LaLiga, gefolgt vom Mitbegründer FC Barcelona aus Katalonien mit 26 Meisterschaftsgewinnen. Die beiden Mannschaften sind zusammen mit Athletic Bilbao auch diejenigen mit den meisten Spieljahren und haben seit der Gründung der Liga stets in der obersten Klasse des Wettbewerbs gespielt.
Zu Ihrer aktuellen Auswahl finden keine Veranstaltungen statt.

Organisation der Spiele


Durch 20 Teams ergeben sich mit Hin- und Rückspielen insgesamt 38 Spieltage. Die ersten vier Tabellenplätze am Ende einer Saison sind für die Champions League qualifiziert, die Mannschaften auf den Plätzen fünf und sechs dürfen in der Europa League mitspielen. Die drei Teams am Tabellenende landen in der nachfolgenden Saison in der zweiten Liga (Segunda División A). Relegationsspiele um den Abstieg wie in der deutschen Bundesliga gibt es nicht mehr. Aus der Segunda División hingegen steigen die Plätze 1 und 2 garantiert in die Primera División auf, der dritte Aufsteiger wird unter den Plätzen 3 bis 6 im Playoff-Modus ausgespielt.

Dominierende Teams


Erster Meister der neuen Fußballliga war der FC Barcelona, und die erfolgreichste Mannschaft vor dem spanischen Bürgerkrieg (1936-39) war Athletic Bilbao, aber auch Real Madrid brachte schon die ersten Pokale nach Hause.

In der Nachkriegszeit bis in die 1950er Jahre hinein herrschte für diese beiden Teams allerdings Flaute, und der zweite Hauptstadtverein Atlético Madrid, sowie die Fußballclubs aus Valencia und Barcelona beherrschten die Szene.

Mit dem Saisongewinn 1953/54 meldete sich allerdings Real Madrid zurück und dominiert seither den spanischen Fußball. Zwar gab es immer mal wieder Titelgewinne für die Mannschaften von Atlético Madrid, FC Valencia oder Athletic Bilbao, aber der einzige Verein, der sich dauerhaft als ebenbürtiger Sparringpartner der „Königlichen“ etablieren sollte, ist der FC Barcelona aus Katalonien. Besondere Höhepunkte jeder Saison sind aber immer auch die Duelle der beiden Hauptstadtteams, des lokalen Underdogs Atlético Madrid gegen den mittlerweile reichsten Fußballclub der Welt, Real Madrid.

Rekordtorjäger


An der Spitze der Rekordtorjäger stehen interessanterweise keine spanischen Spieler, sondern Lionel Messi aus Argentinien, der seit 2004 für den FC Barcelona spielt und natürlich Christian Ronaldo aus Portugal, der von 2009 bis 2018 für Real Madrid aufgelaufen ist. Der erfolgreichste spanische Torschütze ist Pedro Telmo Zarraonandia (Zarra), der heutigen Fußballfans vermutlich nicht mehr so geläufig sein dürfte. Er spielte von 1940 bis 1955 für Athletic Bilbao, und sein Rekord von 251 Toren wurde seit seit mehr als einem halben Jahrhundert von noch keinem spanischen Spieler gebrochen.

Finanzen


Gemessen am Umsatz ist LaLiga die drittstärkste Fußballliga. Davor liegen nur noch England mit der Premier League und die deutsche Bundesliga. Dennoch hat LaLiga immer noch einen Ruf als Schuldenliga, der allerdings in einem verantwortungslosen Geschäftsgebahren und mangelnder Reglementierung in den 1980er Jahren seine Ursache hatte. Mittlerweile hat sich die spanische Liga davon jedoch wieder erholt und ist durch immer neue Rekordumsätze auf dem besten Weg, auch finanziell innerhalb der Top 5 auf Augenhöhe mitzuspielen.

Sponsor Banco Santander


Seit der Saison 2017/18 ist mit der Banco Santander eine der weltweit größten Banken Sponsor und Namensgeber der Primera División und Segunda División A, der ersten und zweiten Fußballliga in Spanien. Die zweite Liga heißt nun LaLiga 1|2|3, wobei es sich bei 1|2|3 um einen Produktnamen der Bank für ein spezielles Konto handelt. Die oberste Spielklasse erhielt den Namen LaLiga Santander. Umgangssprachlich ist aber meistens nur von LaLiga die Rede. Medienberichten zufolge soll der auf drei Jahre befristete Vertrag einen Wert von 60 Millionen Euro sowie eine Verlängerungsklausel um ein weiteres Jahr haben.

TV-Einnahmen


Im Gegensatz zu Deutschland werden die Einnahmen aus Fernsehgeldern in Spanien dezentral vermarktet. Jeder Verein schließt also seine eigenen Verträge mit den Fernsehanbietern ab. Dies führt dann natürlich zu einer grandiosen Verzerrung der Finanzkraft unter den Vereinen. Publikumsmagneten wie Real Madrid oder der FC Barcelona ziehen mit jeweils über EUR 140 Mio (Saison 2016/17) den Großteil dieser Gelder auf sich, während schon beim Dritten im TV-Geld-Ranking Athletic Bilbao nur noch etwa die Hälfte dieser Summe ankommt. Der Wettbewerb der beiden relevanten Fernsehsender um die Übertragungsrechte hat in der Vergangenheit zu einem wahren Krieg unter den TV-Sendern geführt, in dessen Folge es sogar zu Übertragungsausfällen kam.

Stadioneinnahmen


Die meisten Zuschauer, etwa 70000 pro Spiel, verzeichnet meistens der FC Barcelona im Camp Nou. Etwa gleichauf liegt Real Madrid mit seinem Estadio Santiago Bernabéu. Im Durchschnitt gehen über 25000 Fans Woche für Woche in die spanischen Stadien und feuern ihre Favoriten an. Der FC Barcelona, Real Madrid, der FC Valencia, Atlético Madrid und Athletic Bilbao sind Eigentümer ihrer eigenen Stadien, die damit auch über eine zusätzliche Einnahmequel

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