UFC 254: Khabib v. Gaethje

Am kommenden Samstag steigt auf der Yas Island in UAE im Rahmen der UFC 254 der größte Fight des Jahres. Bereits in der gestrigen Pressekonferenz betone Dana White, der Präsident der UFC, dass dieses Jahr das schwierigste seiner schillernden Karriere war/ist und tatsächlich lechzen wir alle nach so einem großen Highlight. Der ungeschlagene Champion, Khabib Nurmagomedov (28/0) trifft auf den Interimschampion, Justin Gaethje (22/2) und es geht dabei um den Championship Gürtel im Leichtgewicht.

Khabib „The Eagle“ Nurmagomedov

Nicht nur die eingefleischten Fans des Kampfsports, sondern nahezu jeder Sportfan weltweit hat wohl diesen Namen schon mal gehört. Der Russe aus der Region Dagestan, begann seine Profikarriere am 13. September 2008 und stieg spätestens seit seinem Megafight gegen Conor McGregor vor genau zwei Jahren zum unbestrittenen Superstar der Szene auf. Er stammt aus einer Judoka Familie und hat ganz klar seine Stärken im Bodenkampf. Viele Experten behaupten sogar, dass er derzeit am Boden nicht zu besiegen sei. Wie Floyd Mayweather Jr. möchte sich Khabib ein Denkmal setzen und seine makellose Bilanz bis zum Ende seiner Karriere fortführen.
Wenn sich Khabib nicht auf einen offenen Schlagabtausch einlässt und sich auf seine Stärken besinnt, dürfte er sein Ziel verwirklichen können.

Justin „The Highlight“ Gaethje

Der 31-jährige Amerikaner aus Arizona ist der aufgehende Stern der UFC. Noch vor drei Jahren und bei seinem UFC Debut schien seine Karriere nahezu beendet, bevor sie angefangen hatte. In seinen ersten zwei Kämpfen gegen Eddie Alvarez und Dustin Poirier erlitt er zwei Niederlagen. Doch Gaethje kämpfte sich heran, stieg wie der Phoenix aus der Asche und konnte mit seinen letzten Fights gegen „Cowboy“ Cerrone und vor allem Tony Ferguson überzeugen und die Szene für sich zu gewinnen. Ein Blick in die Bilanz von Gaethje zeigt, dass seine Stärke in seinen Schlägen und Tritten liegt.
Wenn Gaethje es schafft, einem Take-Down von Khabib zu entkommen und den Kampf auf den Beinen zu bestreiten, hätte er eine realistische Chance zu bestehen.